Über EWI(Elsterland-Weather-Infrastructure)

Es handelt sich hier um eine Wetter-Infrastruktur, bestehend aus folgenden Komponenten:

  1. VantagePro2Plus Kabelversion
  2. Wolkensensor AAG Cloudwatcher
  3. SQM-LE(Ethernet-Version) von Unihedron
  4. Allsky-Kamera

 

1. VantagePro2Plus Kabelversion

Die Wetterstation ist mit einer Tages-Aktivbelüftung (mittels Solarpanel) ausgestattet, sodass die Termperaturwerte bei intensiver Sonnenbestrahlung wesentlich genauer sind.
Weiterhin ist eine steuerbare Regenkegel-Heizung mittels Widerstand eingebaut, um auch im Winter Niederschlag präzise messen zu können.

Folgendes wird gemessen:

Die Daten werden alle 2,5 Sekunden über den Datenlogger WeatherlinkIP gesammelt und vom SteWa-Notebook mit Hilfe von Weather Display von dort abgefragt. Die Kuppelsoftware "ScopeDomeUSB" hat ebenfalls Zugriff auf die Wetterdaten, um bei festgelegten Ereignissen das Schließen der Kuppel zu triggern (Sturm, Bewölkung, Regen, etc.).
Diese Wetterseite wird jede Minute aktualisiert.

2. Wolkensensor AAG Cloudwatcher

Das Preis-Leistungs-Verhältnis bei dieser Komponente ist wesentlich besser als der "überteuerte" Wolkensensor "Boltwood Cloud Sensor".
Der Sensor hat Folgende Komponenten:

Die Daten des Sensors werden als "Plugin"-Daten von der Wettersoftware Weather Display gesammelt und stehen auch der Kuppelsoftware "ScopeDomeUSB" zur Verfügung (Schließen der Kuppel bei Wolken/Regen).

3. SQM-LE(Ethernet-Version) von Unihedron

Die Ethernet-Version des bekannten Messgerätes. Hiermit werden Langzeitaufzeichnungen der Himmelsqualität durchgeführt.
Eine Messung erfolgt alle 5 Minuten. Eine Integration der Daten in die Wettersoftware muss noch durch mich erfolgen.

4. Allsky-Kamera

Das Kamera-System besteht aus folgenden Komponenten:

Die Bilder der Kamera werden alle 5 Minuten auf Elsterland-Sternwarte aktualisiert.

Über den Standort

Jessnigk, ein kleines idyllisches "preu▀isches" Dorf im Südwesten Brandenburgs bietet durch seine Ferne zu größeren Städten(Leipzig ca. 87km, Berlin 128km, Cottbus 92km, Dresden 109km) den idealen Standort für unsere Sternwarte.
Nicht umsonst ist es nun schon nach mehreren anderen Standorten seit 2008 die Heimat des Herzberger Teleskoptreffens.
Lediglich im Südwesten schimmert in ca. 8km Entfernung die flache Lichtglocke von Herzberg.
In dem Dorf ist die "Moderne" noch nicht angekommen, Breitbandanschluss Fehlanzeige. Es war deshalb nötig, eine 6km lange UMTS-Richtfunkanbindung vorzunehmen, damit UMTS/HSDPA zur Verfügung steht.